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Bericht von “Auftragswerk: Lorem ipsum – Der Pitch” am Nationaltheater Mannheim
Bei artmetropol.tv gibt es diesen schönen Bericht über unseren ersten Auftritt im Rahmen von Lorem ipsum – die ZIA schreibt ein Stück für das Nationaltheater Mannheim.
Anette Weber muss gehen oder Bei Burda ist man noch in der Steinzeit
Ich beschäftige mich ja bekannterweise vor allem mit der Zukunft der Arbeit. Bei Burda hingegen scheint man sich noch in der Steinzeit der Arbeit zu befinden. Da gibt es mit Annette Weber eine Chefin von instyle, die bei Panorama unverblümt darüber spricht, dass sie Mütter auf Teilzeitstellen als Minderleister empfindet.
Und so gibt es wohl auch nur 4 (vier!) Teilzeitstellen unter der Leitung von Annette Weber. Nebenbei: Es gibt Rechtsanspruch auf Teilzeitstellen.
WuV weist darauf hin, dass nicht nur in dieser Hinsicht bei InStyle sehr schräge Arbeitsbedingungen herrschen. So müssen Modeassistentinnen der Redaktion extra dünn sein – um die Kollektionen der Modefirmen in der Redaktion selber vorzuführen.
Shame on you, Burda! Schafft zeitgemäße Arbeitsbedingungen – und gebt Annette Weber eine Chance, auf einem neuen Job mal über ihre Art und Weise mit Mitarbeitern umzugehen nachzudenken. Burda, setzt Annette Weber ab. Findet auch nordfischbaby und schreibt:
„Es ist ja kein betreutes Wohnen, so eine Redaktion.“ In welchem Jahrhundert leben wir denn, dass eine Frau in dieser Position solche schiefen Töne von sich gibt?
Die Frage stelle ich mir auch.
update: Finja betrachtet das Ganze in einem sehr guten Posting auch nochmal mit einer Betrachtung der Frage, was für ein Mode- und Körperbild InStyle vertritt und befördert.
Nachtrag: Drüben beim Zimmermädchen gibt’s noch einen Hinweis auf die “Redaktion im Urlaub”-Ausgabe der InStyle: Chefredakteurin Annette Weber u.a. mit Cartier-Uhr für 38 100 Euro, Chanel 2.55 für 2150 Euro – die Modeassistentin mit Sandalen von Deichmann und Strohhut von H&M. #WTF-Faktor: hoch!
Lob der Freiheit
Kurzer Hinweis: Für die Zeitschrift “Das Parlament” schrieb ich einen Text zum Lob der Freiheit des freien Arbeitens. Den gibt es jetzt auch online – hier.


